Déjà-vu im Kabukichō und Universitäten zum Selberfalten

Letzten Sonntag hatte ich die Gelegenheit zwei globetrottende Freunde in Tokyo zu treffen: Philipp, der nach Abschluss seine Studiums gerade eine Asienreise macht ist zusammen mit Nils, der schon seit letztem November durch Asien streift, für ein paar Tage in Asakusa abgestiegen. Die Beiden haben ein grandioses Wetter mitgebracht und so konnten wir eine recht gut gefüllte Tour unternehmen. Kultur gab’s im Sensō-ji, einem Tempel direkt in Asakusa, Menschenmassen bei der großen Fußgänger-Kreuzung vor der Hachiko-Statue am Shibuya-Bahnhof und abermals die Aussicht auf das Häusermeer von der Besucherebene im Rathaus. Abgeschlossen haben wir den Tag mit japanischem Essen und dem ein oder anderen Bierchen im Kabukichō, dem Vergnügungsviertel von Shinjuku ausklingen lassen. Ein lustiger Zufall: Ohne es vorher zu wissen, war die zweite Bar, in die es uns verschlagen hat, genau jene, in der ich vor 2 Jahren mit meinem Gastbruder und seinen Freunden gewesen bin :-D. Ein grandioser Tag, es hat mich riesig gefreut, dass das Treffen mit den beiden geklappt hat :-). Hier noch ein paar Fotos dazu. Die am Anfang sind auf dem Weg zum nächsten Bahnhof entstanden, Sonntags fahren ja keine Busse von der Uni nach Hannō.

Dienstag: Yeah! Handy! Yeah! :-D Heute Nachmittag war es, nach unzähligen Versuchen und mindestens dreimal beim selben Händler aufschlagen, endlich soweit. Jetzt darf ich endlich auch eines dieser coolen japanischen Allzweck-Wunderdinger mein Eigen nennen. Eigene E-Mail-Adresse, Internet, TV, 3.2MP-Kamera und eine, bei allen japanischen Geräten genormte, Infrarot-Funktion mit der man binnen Sekunden sämtliche Kontaktinformationen mit anderen Leuten austauschen kann.

Als kleiner Anhang noch eine witzige Sache, die ich heute in der Uni gefunden habe: Sollte man nicht genug von der Surugadai-Universität kriegen, kann man sich den Hauptgebäude-Komplex auch als Pappmodell ins Zimmer stellen (siehe Fotos) ;-).

Zum Schluss noch ein Foto von meinem “Alien”-Ausweis (man beachte, wie sie meinen deutschen Wohnort geschrieben haben ;-)) und ein kleines Leckerli: Mochi-Mochi-Tai-Yaki. Tai-Yaki ist eine Art Gebäck, die mit Anko-Paste gefüllt ist und die Form einer Meerbrasse (jap.: tai) haben soll. Bei diesem hier wurde allerdings kein normaler Teig, sondern Mochi verwendet :-)

So long, euer Martin

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3 Responses to “Déjà-vu im Kabukichō und Universitäten zum Selberfalten”

  1. Theo says:

    Kranker Scheiß Mann! Uni UND Schulbus zum selberbasteln… *kopfschüttel*

    Alte Bekannte in einer so eher ungewöhnlichen Situation zu treffen is immer klasse ;-)
    Und dass es mit dem Handy jetzt endlich geklappt hat ist suuper! Dazu aber gleich eine Frage: Was kostet sowas?
    Und zu dem Bild an der Kreuzung fällt mir auch ne Frage ein: Wie ist denn jetzt eigentlich so das Größenverhältniss zwischen dir und den Japanern?

    Achja, haben sie das Foto für deinen Ausweis neu gemacht? Wenn ja, dann hattest du da irgendwie nen unglücklichen Moment…

  2. Jenny says:

    lol @ theo!!

    anyway: handyyyyy, geiiiiillll!!!!! aber von au? ist das besser als softbank? oder ist vielleicht docomo der beste anbieter?! ich blick da nicht durch. jedenfalls sieht dein handy ganz schön lässig aus und passt natürlich farblich perfekt zu allen deinen anderen elektronischen geräten.

  3. Jenny says:

    achja, mochi-tai-yaki ist natürlich auch genial. ich hab neulich ganz schön fernweh bekommen und mir deswegen beim mikado total überteuerte dorayaki von 無印 gekauft ^^;

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