Japanisches “Volksfest”

Diesmal nur ein ganz kurzer Eintrag, weil ich grad echt hundemüde bin. Gestern und heute hat im Nachbarort ein Fest stattgefunden, das Otōrō-Matsuri heißt. Am besten lässt sich das wohl als Volksfest mit Wagenparade beschreiben. Die Feststände, an denen man Essen und Spielzeug kaufen und Mini-Spiele spielen kann, sind dabei an einer Straße entlang aufgebaut, durch die altertümliche Festtags-Wagen gezogen werden. Wir haben dabei alle traditionelle Kleidung verpasst bekommen, die die Zugehörigkeit anzeigend ein bestimmtes Kanji auf dem Rücken hat. Bei uns war es das erste Zeichen im Namen der Universität: 駿 (Sun). Einen der Festwagen haben wir am Nachmittag selbst noch kreuz und quer durch die Stadt ziehen dürfen. Das war bergauf schon eine gewisse Plackerei ;-). Die ganzen leckeren Sachen an den Festständen haben das allerdings locker entschädigt. Dabei habe ich diesmal allerdings völlig vergessen irgendwas zu Essen zu fotografieren. Als Entschädigung gibt es die nächsten Tage ein paar Kuriositäten aus dem Supermarkt zu sehen :-).

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7 Responses to “Japanisches “Volksfest””

  1. Jenny says:

    ach, ihr drei seht ja klasse aus! das steht euch richtig gut, dieses hellblau :)
    apropos, essen: in dem einen bild sieht man ja den titel von einem der stände: からあげ屋!!! boah, hätt ich das gern gegessen.
    frage: was sind denn das für komische verkleidete leute auf den festwägen?

    • Martin says:

      Die Verkleideten Gestalten haben während dem Umzug (und auch als wir den Wagen durch die Stadt gezogen haben) zur Musik der Trommler und Flötenspieler auf dem Wagen “getanzt” (war so n bisschen Kabuki-Style von den Bewegungen her, kantig, gestelzte Gestik)
      Es gab noch so viel geileres Zeug als Karaage ;-). Hiroshima-Style Okonomiyaki, Crepes mit ganzen Kuchenstücken drin (hat sich die Andrea geholt ^^), Schokobananen in beängstigend grellen Farben, interessanterweise ziemlich viele Dönerstände (alle von Türken betrieben), und und und

  2. Theo says:

    Stimmt, ihr seht echt klasse aus!
    Wobei du mich irgendwie ein bischen an ne Figur aus so nem japanischen Beat-Up Spiel erinnerst, mit dem Kimono und der Frisur und so ;-)

    Und vielen Dank für die Bilder, jetzt kann ich mir das auch mal vorstellen wie so ein Matsuri zum Blöeistift aussieht.

    Aber wieso lassen sie denn die Austauschstudenten die Wagen ziehen? Ungerechte Bevorzugung? Oder Gleichberechtigung weil die anderen auch mussten?

    • Martin says:

      Nene, wir haben mitgezogen. Für so nen Wagen waren schon an die 30-40 Leute nötig. hab’s nicht genau gezählt. Hätten aber gerne nochmal 10 Leute mehr mitziehen können, so anstrengend wie das war ^^.

  3. Claudi says:

    Jaja, der Simon und ich haben gestern auch das kulinarische Fernweh bekämpft: mit lecker Karee-raisu! hmmmjamnam!
    (Man kann die Instant-Soßen-Paste-oder-auch-nicht-“Paste”-da-zu-trocken übrigens tatsächlich noch angebrochen im Kühlschrank aufbewahren! Und wo hab ich das gesehen? Auf der Verpackung. Da war ich mal wieder gscheit mit Blindheit geschlagen…)

    Das Matsuri sieht echt kuhl aus und euch steht diese Kluft in der Tat besonders gut!
    Und ein bisschen körperliche Arbeit kann euch schon auch nicht schaden. ;)
    Wie läuft der Unterricht eigentlich so? Spielt sich langsam alles ein?

    Dann mal weiterhin viel Spaß und ich warte mit Vorfreude auf den nächsten Eintrag mit tollen Bildern von Supermarkt-Kuriositäten. ^^

    • Martin says:

      Sorry Claudi! Die Fotos müssen noch ein Bisschen warten ;-) vom Unterricht erzähl ich dann auch noch.
      Mmm, Karee, hab hier letztens im Supermarkt sogar Geflügel-Karee für die Mikrowelle gekauft. Kann mir die normale Paste ja hier leider nicht zubereiten :-(

  4. Jenny says:

    haste eigentlich schon mal den mikrowellenkuchen probiert? ich hab ihn neulich mal wieder gemacht und geschlemmt!! :D

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