Japanisches “Volksfest”

Diesmal nur ein ganz kurzer Eintrag, weil ich grad echt hundemüde bin. Gestern und heute hat im Nachbarort ein Fest stattgefunden, das Otōrō-Matsuri heißt. Am besten lässt sich das wohl als Volksfest mit Wagenparade beschreiben. Die Feststände, an denen man Essen und Spielzeug kaufen und Mini-Spiele spielen kann, sind dabei an einer Straße entlang aufgebaut, durch die altertümliche Festtags-Wagen gezogen werden. Wir haben dabei alle traditionelle Kleidung verpasst bekommen, die die Zugehörigkeit anzeigend ein bestimmtes Kanji auf dem Rücken hat. Bei uns war es das erste Zeichen im Namen der Universität: 駿 (Sun). Einen der Festwagen haben wir am Nachmittag selbst noch kreuz und quer durch die Stadt ziehen dürfen. Das war bergauf schon eine gewisse Plackerei ;-). Die ganzen leckeren Sachen an den Festständen haben das allerdings locker entschädigt. Dabei habe ich diesmal allerdings völlig vergessen irgendwas zu Essen zu fotografieren. Als Entschädigung gibt es die nächsten Tage ein paar Kuriositäten aus dem Supermarkt zu sehen :-).

Déjà-vu im Kabukichō und Universitäten zum Selberfalten

Letzten Sonntag hatte ich die Gelegenheit zwei globetrottende Freunde in Tokyo zu treffen: Philipp, der nach Abschluss seine Studiums gerade eine Asienreise macht ist zusammen mit Nils, der schon seit letztem November durch Asien streift, für ein paar Tage in Asakusa abgestiegen. Die Beiden haben ein grandioses Wetter mitgebracht und so konnten wir eine recht gut gefüllte Tour unternehmen. Kultur gab’s im Sensō-ji, einem Tempel direkt in Asakusa, Menschenmassen bei der großen Fußgänger-Kreuzung vor der Hachiko-Statue am Shibuya-Bahnhof und abermals die Aussicht auf das Häusermeer von der Besucherebene im Rathaus. Abgeschlossen haben wir den Tag mit japanischem Essen und dem ein oder anderen Bierchen im Kabukichō, dem Vergnügungsviertel von Shinjuku ausklingen lassen. Ein lustiger Zufall: Ohne es vorher zu wissen, war die zweite Bar, in die es uns verschlagen hat, genau jene, in der ich vor 2 Jahren mit meinem Gastbruder und seinen Freunden gewesen bin :-D. Ein grandioser Tag, es hat mich riesig gefreut, dass das Treffen mit den beiden geklappt hat :-). Hier noch ein paar Fotos dazu. Die am Anfang sind auf dem Weg zum nächsten Bahnhof entstanden, Sonntags fahren ja keine Busse von der Uni nach Hannō.

Dienstag: Yeah! Handy! Yeah! :-D Heute Nachmittag war es, nach unzähligen Versuchen und mindestens dreimal beim selben Händler aufschlagen, endlich soweit. Jetzt darf ich endlich auch eines dieser coolen japanischen Allzweck-Wunderdinger mein Eigen nennen. Eigene E-Mail-Adresse, Internet, TV, 3.2MP-Kamera und eine, bei allen japanischen Geräten genormte, Infrarot-Funktion mit der man binnen Sekunden sämtliche Kontaktinformationen mit anderen Leuten austauschen kann.

Als kleiner Anhang noch eine witzige Sache, die ich heute in der Uni gefunden habe: Sollte man nicht genug von der Surugadai-Universität kriegen, kann man sich den Hauptgebäude-Komplex auch als Pappmodell ins Zimmer stellen (siehe Fotos) ;-).

Zum Schluss noch ein Foto von meinem “Alien”-Ausweis (man beachte, wie sie meinen deutschen Wohnort geschrieben haben ;-)) und ein kleines Leckerli: Mochi-Mochi-Tai-Yaki. Tai-Yaki ist eine Art Gebäck, die mit Anko-Paste gefüllt ist und die Form einer Meerbrasse (jap.: tai) haben soll. Bei diesem hier wurde allerdings kein normaler Teig, sondern Mochi verwendet :-)

So long, euer Martin

Tag der komplizierten Kanji-Ketten ;-)

(Donnerstag) Zuerst waren wir, das sind Andrea, (Hyon)Jin und Ich, im Rathaus um endlich unseren Ausländer-Ausweis, den 外国人登録証明書 (gaikokujin tōroku shōmeisho) abzuholen und unsere Versicherung abzuschließen. Danach hatten wir eigentlich vor, uns die sehnlichst gewünschten japanischen Handys zu besorgen, aber die entsprechenden Prepaid-Geräte schienen in ganz Hannō ausverkauft zu sein, so dass wir die Angelegenheit nochmal weiter auf Samstag (-.-‘)° verschoben haben.

Direkt im Anschluss bin ich zum ersten Mal mit dem Basketball-Club in eine nahe gelegene Sporthalle gegangen. Da habe ich mal so richtig zu spüren bekommen, wie wenig Ausdauer ich mittlerweile habe ^^, aber gut, dass ich mir jetzt ja vorgenommen habe, öfter zu joggen ;-).

Kaum wieder zu Hause, hatte ich gerade genug Zeit zum Duschen, bevor es um 17:30 Uhr zur 留学生歓迎パーティー (ryugakusei kangei paathii), der Willkommensfeier für Austauschstudenten ging. Wiedermal hat sich die Uni nicht lumpen lassen und ein großes  Buffet aufgebaut, zu dem ich allerdings so gut wie nicht gekommen bin. Alle neuen Austauschstudenten, also auch wir, durften mal wieder ein paar Worte ans Publikum richten. Danach wahr fast zu wenig Zeit um mit jedem zu Reden, der daran Interesse hatte. Ein sehr warmer und freundlicher Empfang, war echt super, auch wenn ich bis dato an dem Tag noch nicht wirklich was gegessen hatte ^^. Aber es ging ja danach noch weiter zum Nomikai, wieder im üblichen Laden, da bin ich endlich zum Futtern gekommen. (An die Japanologen: Beste nihon(jin)-ron Erkenntnis von heute: westliche Männer brauchen kein Axe ;-). Bin mal gespannt was euch dazu einfällt)

und noch eine kleine Zusammenfassung meiner Kurse:

  • Japanisch A, B und I
  • Japanisch Übung I (演習I)
  • 日本文化論入門 Einführung in den Japanische-Kultur-Diskurs
  • Wirtschaft – Einführung (Makro)
  • Wirtschaft Heute
  • Programmier-Theorie III (プログラミング理論III)
  • Deutsch – Übung mit Rollenspielen
  • Deutsch – “Kikis kleiner Lieferservice” (魔女の宅急便, Japanischer Zeichentrick) auf Deutsch

Wirtschaft ist echt schwierig, da weiß ich noch nicht ob ich das durchziehen kann. Programmieren wirkte in der ersten Stunde zumindest einfach. Das ist wohl auch mehr ein Wahlfach, da es eigentlich keine Fakultät in die Richtung gibt. Außer mir waren da auch nur zwei andere Studenten. Die Deutschkurse waren recht spaßig, wobei der Zeichentrick wohl sehr anstrengend wird. Zumindest in der ersten Stunden mussten wir Deutschen jeden Satz auf Japanisch übersetzen.

Ach ja, 2l 緑茶 (Ryoku-Cha, grüner Tee) für ¥98 (ca. 0,80 €) rockt ;-). Wollt ich nur mal so loswerden.

Also dann, haut rein Leute! Allen Studenten wünsch ich einen guten Start ins neue Semester am Montag/Dienstag. Den Japanologen ein frohes Tandem-Partner-Hunting am Montag! Erzählt wie’s war und macht Fotos von der “Beute”.  なんちゃって ;-)

Lieber Gruß, euer Martin

mein Zimmer und der erste Unterricht

Am gestrigen Sonntag habe ich mir mal die Zeit genommen, das Einzugschaos in meinem Zimmer zu beseitigen und ein paar Fotos von meinen eigenen vier Wänden und dem Blick vom Balkon zu machen.

Außerdem bin ich, weil das Wetter so schön war, den zweiten Tag in Folge Joggen gegangen. Musste dabei aber leider feststellen, dass hier Sonntags nicht nur keine Busse zum Bahnhof fahren, sondern auch das betreten des Campus verboten ist (einschließlich des Leichtathletik-Stadions :-(). Aber so bin ich dann wenigstens noch etwas weiter herum gekommen und habe die Gegend ein bisschen erkunden können.

Heute hat nun der Unterricht angefangen, wobei die dadurch entstandene Stimmung der Studenten wohl direkten Einfluss auf das Wetter genommen hat: Regen… und zwar den ganzen Tag :-(. Der Unterricht selbst war aber ganz interessant, die Japanischlehrerin heute war sehr nett, die lässt sich ein Jahr lang durchaus aushalten. Von der, die wir morgen haben, hab ich leider schon Anderes gehört ^^. Mit Andrea habe ich mich dann auch noch in die Deutschübung von Akashi-sensei gesetzt. Das mag jetzt vielleicht etwas komisch klingen, aber ich fand es total anstrengend, in einem Unterricht für die eigene Muttersprache zu sein, weil ich mich ständig gefragt habe, ob das was ich gerade sage grammatikalisch korrekt ist, oder ob’s vielleicht doch nur in Bayern so gesagt wird, usw… :-D.

Morgen Abend gibt’s wieder mal einen Nomikai, mal sehen, wie trinkfreudig die hier unter dem Semester so sind ;-).

Sag mal, hab ich irgendwas im Gesicht? (ò.O)

Joho, Donnerstag, der 08.04., 8:30 Uhr: Unser kleiner Haufen von Austauschstudenten und etwa 160 Erstsemestler versammeln sich um mit einigen Bussen zu einem “Orientation Camp” in ein Onsen-Hotel im benachbarten Gunma-Ken zu fahren. Zwei Tage, die verflixt schnell vergangen sind, weil sie voll gepackt mit Programm waren.Vom 20 Minuten Monolog der Hotelleiterin, der den halben Saal eingeschläfert hat (zugegeben, der ist nicht wirklich schnell vergangen) über ein echt leckeres Abendessen, bis hin zu, selbstverständlich, reichlich Entspannung im Onsen, war am ersten Tag wirklich so einiges geboten. Eine Selbstvorstellung aller Austauschstudenten auf der Bühne vor versammelter Mannschaft ist uns leider auch nicht erspart geblieben.

Auch zunächst ein bisschen unangenehm ist der Bunte-Hund-Effekt, den man auslöst, wenn man einer von 3,5 Nicht-Asiaten im ganzen Hotel ist und unter diesen dann auch noch der einzige Kerl :-D. Da fühlt man sich erst mal, als hätte man Essensreste auf der Backe kleben, oder so ^^. Aber daran hab ich mich nun schon einigermaßen gewöhnt, an der Uni oder in Hannō ist ja meist nicht anders. Kann ja auch Vorteile haben ;-)

Am nächsten Morgen bin ich mit den Jungs aus meinem Zimmer gleich um 5 Uhr nochmal ins Onsen. Der restliche Tag ist relativ ruhig verlaufen. Frühstücksbuffet, Fragestunde für die Studenten, Abfahrt mit einem Zwischenstopp zum Mittagessen und obligatorischem Omiyage-Shopping ;-).

Kurz zum Abendessen. Das was ihr oben im Bild seht besteht aus:

Ebi Furai, Karaage, Reis, Tsukemono (u.a. japanischer Rettich). Nicht im Bild oder in den verdeckten Schüsseln: Eine Misosuppe mit Muscheln, kleines Fleischpflanzerl ;-), Erdbeer-Mousse mit Früchten, Nudelsalat, Sashimi vom Thunfisch.

Heute (Samstag) habe ich es zum ersten Mal seit guten zwei Jahren geschafft, meinen inneren Schweinehund so weit zu überwinden, mal über Situps und Liegestützen hinaus etwas für die Fitness zu tun und bin eine halbe Stunde zum Joggen raus gegangen. Lang hab ich zwar nicht durchgehalten, aber immerhin ^^. Ach ja, es gibt hier auf dem Campus übrigens auch ein Fitness-Studio, dass alle Studenten umsonst benutzen dürfen ;-). Demnächst werde ich mich mal mit der Kamera auf den Weg machen und ein paar der Gebäude und Örtlichkeiten hier auf dem Gelände ablichten und posten.

Also bis Bald, euer マーティン.

Und hier noch etwas aus der Kategorie Unnützes Wissen & Funny Facts about Japan: Kamaya no Kami

Hanami

So, nun hab ich wieder ein bisschen Zeit zum tippen, und schau mir nebenbei Pirates of the Caribbean 3 auf TV Asahi. Vorweg noch kurz ein Foto, dass gestern beim Einkaufsbummel enstanden ist. Zumindest Claudia und Simon stellen jetzt bestimmt eine Ähnlichkeit fest, die hier absolut nicht beabsichtigt war ;-P

Wie dem auch sei, heute morgen um 8:30 Uhr ist die LMU-Fraktion zusammen mit Hyunjin, einer Austauschstudentin aus Korea, aufgebrochen um sich an der guten alten Eule in Ikebukuro mit Saori und Takashi (vom letzten Nomikai), der uns heute netterweise den ganzen Tag herumgeführt hat, zu treffen und zusammen zum Hanami in den Shinjuku Gyoen zu ziehen. Wahrscheinlich kommt weder die Schönheit der Blumen, ich habe mich mal an den Nahaufnahme-Optionen meiner Kamera versucht, noch die Masse an Menschen, die sich im ganzen Park bewegt und auf großen blauen Planen dem Verzehr eines mitgebrachten oder hier gekauften Bentō gewidmet hat.

Gegen Mittag haben wir uns den Weg aus dem Park gebahnt und einen wärmeren Ort gesucht, schließlich war es heute leider etwas kühler als gestern. Und was wäre da, besonders bei dem Hunger den wir alle beim Hanami bekommen haben, besser geeignet als ein Restaurant, in dem man vor einer heißen Platte sitzt und sich sein Okonomiyaki selbst zubereiten darf.

Zu guter Letzt sind wir noch hoch auf die Aussichtsebene im Rathaus von Tōkyō gefahren und haben die, zwar etwas verhangene aber trotzdem schöne, Sicht auf meilenweite Stadt in alle Himmelsrichtungen genossen :-).

Zusammenfassung der ersten Tage

Momentan ist leider alles erwartungsgemäß stressig, so dass ich noch nicht mal so richtig zum auspacken gekommen bin. Vom Schreiben ganz zu schweigen. Deswegen hier jetzt eine “kleine” Zusammenfassung.

Der erste Flug bis Peking verlief recht angenehm und hat sich für mich, obwohl ich wiedermal nicht schlafen konnte, gar nicht so lange angefühlt. Dank des recht umfangreichen Angebots im Boardkino konnte ich mir die Zeit mit 4 Filmen die ich noch nicht gesehen hatte vertreiben.

Der Transfer in Peking verlief sehr schleppend, so dass wir sehr spät zu unserem 2 Flug kamen, der dann aber sowieso erst mit einiger Verzögerung gestartet ist, da andere Passagiere wohl das gleiche Problem hatten. Die Maschine war diesmal etwas kleiner und unsere Sitzplätze waren nicht nebeneinander. Dreimal dürft ihr raten, wer in einem Flieger mit fast ausschließlich deutschen, englischen und japanischen Gästen ausgerechnet zwei Franzosen neben sich gesetzt bekommt (-.-‘)°.

In Japan angekommen hat es dann noch 3 Stunden mit dem Zug gedauert bis ich schließlich gegen Mitternacht in meinem Gastzimmer für die erste Nacht stand und weitere 2 Minuten bis ich mit meinem Laptop im Internet war ;-).

Am nächsten Tag (Mittwoch) haben wir uns gleich um halb zehn mit einer Dame von der Universität getroffen, die uns bei den ersten Behördengängen im Rathaus unterstützt und das Unigelände gezeigt hat. Nachmittags ist unser Gepäck angekommen, das wir vom Flughafen aus per Lieferdienst direkt an die Uni geschickt hatten und abends ging es gleich mal zum ersten Nomikai (“Trink-Treffen”) in Ikebukuro mit Akashi-sensei, dem Deutschlehrer der Universität (großer Schalke-Fan ;-)), Yuka und Keiko, die uns am Vorabend zur Uni gebracht haben und Takafumi, ein Schüler von Akashi-sensei. Es gab viel Sashimi, japanisches Bier (Das Nama von Sapporo ist gar nicht mal so schlecht) und allerhand anderer Leckerein. Nächstes Mal muss ich unbedingt daran denken, dass Essen zu fotografieren :/.

Jetlag is a bitch… Obwohl ich erst gegen 1:00 Uhr ins Bett gekommen bin war ich schon etwa zwei Stunde bevor ich eigentlich aufstehen wollte wach. Um 9:50 Uhr stand nämlich der obligatorische Gesundheits-Check auf dem Programm, der nach einem kurzen Gespräch mit einem Arzt und einer Röntgen-Aufname schon wieder vorbei war. Nachmittags habe ich mich dann Andrea und zwei Austauschstudentinnen aus Korea und China bei einem kleinen Einkaufsbummel am Bahnhof von Hannō angeschlossen bevor es Abends zum nächsten Nomikai, diesmal in Shinjuku, ging. Andrea und Jana sind diesmal nicht mitgekommen, die ersten zwei Tage waren ja etwas anstrengend. Mit dabei waren wieder die anderen vier von gestern und ein paar weitere Japaner, u.a. ein Herr Yamamoto, für den dieser Nomikai veranstaltet wurde, da er gerade zu Besuch in Tokyo ist und eigentlich seit 26 Jahren in Bayern lebt (und übrigens fließend Bayerisch spricht :-D). Saori, meine Sprachtandem-Partnerin im vergangenen Jahr, war übrigens auch mit dabei. Wie es der Zufall so will ist sie nämlich gerade zu Besuch bei ihrem Vater in Yokohama und ich durfte sie freundlicherweise mit zum Nomikai einladen :-).

Dass ich diesmal noch später heim gekommen bin, so gegen halb zwei, hat mich am Freitag auch nicht länger schlafen lassen als zuvor. Gegen 13:00 Uhr stand ein Japanisch-Test an, der unsere Fähigkeiten einstufen sollte und für mich vom Schwierigkeitsniveau her gefühlt um einiges über dem JLPT 2 lag, also episch schwer ^^.

Aller guten Dinge sind ja bekanntlich drei. Also ging es am Abend natürlich wieder zu einem Nomikai ;-) (was sich reimt kann ja nicht schlecht sein). Diesmal gleich in der Nähe vom Bahnhof in Hannō. Wie ihr an den Bildern seht, war es diesmal eine recht große Runde, bunt zusammen gewürfelt aus Studenten, Austauschstudenten, Ehemaligen und Professoren. Außerdem Julia, auch eine Japanologin aus München und unsere Vorgängerin an der Surugadai-Universität, die gerade ihren Freund in Yokohama besucht hat und Sonntag leider schon wieder heim fliegt :-(.

Noch eine kleine Info an alle Japanreisenden. Solltet ihr in den Besitz eines ¥2000-Scheins kommen, behaltet ihn unbedingt ^^. Die sind anscheinend so selten, dass man sie in Japan eigentlich kaum noch sieht. Ich habe beim Umtauschen in Deutschland davon 3 bekommen, was bei den Japanern für ziemliches Staunen gesorgt hat :-D.

So, soweit erstmal von mir. Sorry, dass es seit dem letzten Post so lange gedauert hat und dass ich bisher noch nicht so recht die Zeit für Skype-Telefonate hatte! Das wird die nächsten Tage hoffentlich etwas entspannter ^^.

Bis zum nächsten Mal,

euer Martin

One-Way 2 Tokyo

So, nun habe ich mich, zwecks meines doch etwas längeren Aufenthaltes im fernen Japan, auch mal unter die Blogger gewagt. Zumindest ist WordPress installiert (samt allerhand Schnickschnack, mit dessen Einstellungen ich mich erfolgreich von wichtigeren Dingen abgelenkt hab  (-.-‘)° ). Ob das nun ein richtig ausführlicher Blog wird oder eher zur Fotogalerie verkommt wird sich zeigen. Bin ja nicht unbedingt sonderlich literarisch veranlagt ;-)

Ab 18 Uhr heute Abend bin ich am Flughafen und starte, zusammen mit Andrea und Jana, ohne Rückflugticket und hoffentlich auch ohne irgendwas wichtiges vergessen zu haben Richtung Narita. Das heißt, eigentlich zuerst mal nach Peking, aber die eine Stunde, die uns zum Umsteigen bleibt ist wohl vernachlässigbar ^^. Ich bin übrigens um jeden Daumen dankbar, der gedrückt wird, damit meine Gastgeschenk-Biere auch heil ankommen ;-).

Euch allen möchte ich an der Stelle ein schönes und erfolgreiches Jahr wünschen, hier in Deutschland oder wohin es euch in der Zwischenzeit auch verschlagen mag und dass wir uns in einem Jahr gesund und munter wieder sehen. Toll, dass so viele die Zeit gefunden haben in den vergangen Wochen noch etwas mit mir zu unternehmen und an mich gedacht haben. Für mich war das eine sehr schöne Zeit und ihr werdet mir alle das kommende Jahr über ziemlich abgehen :(.

Also bis Bald, ich nehmen mal an Dienstag oder Mittwoch, wenn wir angekommen sind und unsere Zimmer erfolgreich bezogen haben (und falls der LHC beim Start des neuen Versuchs morgen die Welt heil gelassen hat ;-))

Euer Martin

Und um den erwähnten Schnickschnack auch zum Einsatz zu bringen, gibt es hier gleich mal einen Blick von oben auf die Surugadai Universität in Hannō (voll navigierbar und sogar mit Streetview =D):

PS: Noch mehr gibt es, wenn man (bei aktiviertem JavaScript) mit der Maus über die kleinen Bücher im Text fährt.

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